Sieben Tage beten für verfolgte Christen

Sieben Tage beten für verfolgte Christen

vom 09.11. bis 15.11. kommen wir ins Gebet für die verfolgten Christen in der Welt. Sei dabei, denn es sind unsere Geschwister!

Wir schließen uns hierbei dem AVC an, die diese Gebetswoche ausgerufen haben.

Jeden Tag erscheint hier ein neues Land. Ein ca. 7-Minütiges Infovideo stimmt Dich auf die Situation im jeweiligen Land ein.

„Unsere wohl stärkste »Interventionsmöglichkeit«, verfolgten Christen beizustehen, ist für sie zu beten.

AVC – Aktion für verfolgte Christen

Ab Montag, 09.11.2020 wird ein Gebetsraum in der Gemeinde zur Verfügung stehen. Anbei die Doodle zum buchen des Gebetsraumes

Es können pro Einheit sich maximal 10 Personen treffen. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann ist das Tragen von Masken angebracht.

Montag, 09.11. (Tag 1) Jemen

Im Jemen herrscht laut den Vereinten Nationen die grösste humanitäre Krise weltweit. 80 % der 30 Millionen Einwohner sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Ein grosser Teil hat keinen Zugang zu sauberem Wasser und Gesundheitsversorgung.

Christen leiden zusätzlich unter Verfolgung. Der Islam ist Staatsreligion, die Scharia Rechtsgrundlage. Missionierung durch andere Religionen ist verboten, so auch der Übertritt von Muslimen zu einem anderen Glauben. Es droht die Todesstrafe.

Ein AVC-Mitarbeiter hat sich schon mehrmals unter Lebensgefahr zu Christen im Jemen durchschlagen können. Ein Netzwerk zur Versorgung mit Nahrungsmitteln und Bibeln ist im Aufbau. Bereits haben unter anderem Tausende Bibeln ins Land gebracht werden können.

Wir beten für …
> ein Ende des Krieges im Jemen.
> den Schutz der Christen.
> ein funktionierendes Netzwerk zur Vermittlung von Nahrung und Hoffnung.

Dienstag, 10.11. (Tag 2) Pakistan

Saleem Masih (22) lädt Spreu ab auf den Feldern um das Dorf Baguyana (Distrikt Karsur). Nach der Arbeit wäscht er sich am Brunnen – ein tödlicher Fehler.

Saleem Masih (22) lädt Spreu ab auf den Feldern um das Dorf Baguyana (Distrikt Karsur). Nach der Arbeit wäscht er sich am Brunnen – ein tödlicher Fehler.

Der Landbesitzer Sher Dogar und andere Männer eilen herbei und beginnen, auf ihn einzuschlagen. Saleems Vater Ghafoor Masih berichtet später: »Sie nannten ihn einen ›dreckigen Christen‹, der das Wasser verschmutzt habe und verfluchten ihn. Dann schleppten sie ihn zu ihrer Farm, wo sie seine Hände und Füsse anketteten und ihn weiter quälten. Er erlitt mehrere Brüche in seinem linken Arm und an Rippen.«

Saleems Familie wird daraufhin von Polizeibeamten aufgefordert, zu Dogars Farm zu kommen. »Als wir dort ankamen, fanden wir Saleem bewusstlos am Boden liegend, Gesicht und Körper durch die Folter blutverschmiert. Dogar hatte offenbar selbst die Polizei gerufen. Es war offensichtlich, dass er die Beamten bestochen hatte, denn sie suchten uns zu einer ›gütlichen Regelung der Angelegenheit‹ zu zwingen. Dogars Beschuldigung lautete, Saleem habe ein Verbrechen begangen, indem er das Brunnenwasser verschmutzt habe; seine Bestrafung sei gerechtfertigt.«

Die Familie Masih fleht den Landbesitzer an, Saleem herauszugeben. Nach vielen Bitten gibt er nach. Während der ganzen Zeit verhalten sich die Polizisten wie Zuschauer. Die Familie bringt Saleem in ein Bezirkskrankenhaus. Wegen der Schwere seiner inneren Verletzungen muss er ins Krankenhaus von Lahore verlegt werden, wo er drei Tage später stirbt.

Noch vor dem Tod des jungen Mannes haben Mitglieder des Pakistan Center for Law and Justice (PCLJ) dem Vater bei der Registrierung eines sogenannten Erstinformationsberichts gegen Dogar und vier andere Männer geholfen. Die Beschuldigten werden kurzzeitig in Haft gehalten, dann erwirkt die Polizei Freilassung auf Kaution. Der Exekutivdirektor des PCLJ erklärt, die Regierung habe es in der Vergangenheit versäumt, ein zutiefst korruptes Polizeisystem zu reformieren.

Der Polizeichef des Bezirks, Zahid Nawaz Marwat, bestreitet, dass die Polizei Nichtmuslime diskriminiere. Er sagt, er werde dem Vorwurf, die Polizeibeamten hätten sich im Fall Saleem unkorrekt verhalten, nachgehen.

Kasur ist im Übrigen derselbe Bezirk, in dem 2014 ein junges christliches Ehepaar, Shahzad und Shama Masih (26 bzw. 24), wegen falscher Blasphemie-Beschuldigungen von einem muslimischen Mob fast zu Tode geprügelt und dann – noch lebend – in einem Ziegelofen verbrannt wurde. Alles vor den Augen von Polizeibeamten.
Quelle: Morning Star News, Partner von AVC

Wir beten für …

> die Abschaffung des Blasphemie-Gesetzes.

> Schutz und Gerechtigkeit für Christen durch Polizei und Justiz.

> Stärkung der Christen in Pakistan.

Mittwoch, 11.11. (Tag 3) Sudan: Von der Sippe ans Messer geliefert

Khartum, Sudan. Bakrey besucht einen Hauskreis für Leute mit islamischem Hintergrund, die mehr über Jesus wissen wollen. Dort trifft er die folgenschwere Entscheidung, Jesus Christus anzunehmen.

Es verwundert kaum, dass nun ein zunehmender familiärer Terror seinen Lauf nimmt. Bakrey wird innerhalb seines Familienclans isoliert, bedroht und schliesslich rausgeschmissen. Er findet bei christlichen Freunden Unterschlupf, gewinnt Tiefgang und entwickelt den sehnlichen Wunsch, getauft zu werden. Als Bakrey zur Zeit des Ramadan sich weigert, mit der Familie zusammen zu beten, ruft sein Onkel wutentbrannt die Sicherheitsorgane.

Bakrey versucht, zu fliehen. Vergeblich. Er wird verhaftet, ins Gefängnis geschleift und dort von Sicherheitskräften schwer gefoltert. Der Aufforderung, das Christentum hinter sich zu lassen und zum Islam zurückzukehren, widersteht Bakrey standhaft. Und mehr als das. Nach seiner Entlassung drei Wochen später sucht er schnurstracks seinen Vater auf und fleht diesen an, ebenfalls Jesus anzunehmen. Diese Provokation veranlasst seinen Vater, ihn zu verprügeln und seinerseits nach der Polizei zu rufen.

Aber Bakrey gelingt es, mithilfe von AVC in den Südsudan zu fliehen. Er wohnt jetzt, unterstützt von AVC, in einer grossen Stadt des Landes. Er ist AVC unendlich dankbar für diese Unterstützung. Er engagiert sich tatkräftig, die gute Nachricht an andere Muslime weiterzugeben. Inzwischen hat sich auch sein grosser Wunsch erfüllt: Bakrey ist in einer Gemeinde im Südsudan getauft worden.

Wir beten für …
> die Christen, die von ihren Familien verstossen wurden.
> die Angehörigen, die Jesus Christus noch nicht kennen.
> diejenigen, die Christen verfolgen und foltern.

Donnerstag, 12.11. (Tag 4) Nigeria: Das Töten geht weiter

In Nigeria kommt es seit vielen Jahren immer wieder zu blutigen Übergriffen seitens muslimischer Extremisten (Boko Haram und Fulani). Die Häufung dieser Morde ist derart, dass Tote auch schon in Massengräbern beigesetzt werden mussten.

Unsere Interventionen auf politischer Ebene, u.a. bei der deutschen Bundesregierung, sind bisher erfolglos geblieben. So haben wir Nigeria erneut besucht und ausgelotet, wie wir als AVC den verfolgten Christen im Land helfen könnten.

Gashish zum Beispiel liegt rund 50 km südlich von Jos, der Hauptstadt des nigerianischen Bundesstaates Plateau. Die AVC-Mitarbeiter besuchen unter starkem Polizeischutz die neu aufgebaute Kirche der dortigen Gemeinde. Zwei Jahre zuvor ist sie von Fulani zerstört worden. Dutzende Menschen sind ums Leben gekommen. Die Überlebenden haben in einer Schule notdürftig Unterkunft gefunden. Seither versuchen sie, ihre zerstörten Häuser und ihre Leben wieder aufzubauen. Andere Dörfer sind von den Christen aufgegeben worden. Gashish bildet da schon fast die Ausnahme. An einer Konferenz mit über einhundert Teilnehmenden, die meisten von ihnen Pastoren, erfahren wir Genaueres. Wir hören erschütternde Berichte von den mörderischen Übergriffen, die das Leben der meisten Anwesenden auf dramatische Weise getroffen haben.

Entgegen der »offiziellen« Lesart, handle es sich nicht um einen Kampf um Ressourcen, sondern um eine gezielte »Säuberung« Zentralnigerias von Christen. Die Vertreter
der »Ressourcentheorie« kommen in Erklärungsnot, wenn sie begründen sollen, warum jeweils Christen ermordet, deren Häuser und Kirchen niedergebrannt werden, während muslimische Nachbarn ungeschoren davon kommen.

Unser Anliegen ist, unsere Kontakte mit Nigerias verfolgten Christen ausbauen und konkrete Hilfe leisten zu können. Die Zusage, dass wir wiederkommen würden, wurde mit grosser Freude aufgenommen.

Wir beten für …
> ein Ende der von den Fulani und Boko Haram ausgehenden Gewalt.
> die Versorgung der Christen, die bei Überfällen oder durch Flucht alles verloren haben.
> Standhaftigkeit der Christen.

Freitag, 13.11. (Tag 5) Indien: Gemeinden unbesiegbar

Mitarbeitende von AVC sind unterwegs, um Gemeinden zu besuchen, Partnern Mut zu machen und Christen zu porträtieren, die unter der stark wachsenden Verfolgung leiden. Ihre Geschichten sind exemplarisch für das, was Millionen ihrer Brüder und Schwestern auf dem ganzen Subkontinent erleben. 2020 steht Indien im Weltverfolgungsindex auf Rang 10. Vor neun Jahren war das Land noch auf Rang 31.

Himachal Pradesh ist einer der acht indischen Staaten, in denen ein Antibekehrungsgesetz eingeführt und im August 2019 nachträglich verschärft worden ist. Wer dort einem Mann das Evangelium erklärt, kommt für drei Jahre ins Gefängnis. Ist das Gegenüber ein Kind, eine Frau oder jemand aus einem Minderheitenstamm, sind es sieben Jahre. Dazu kommt eine Geldbusse.

Doch nicht nur die Verfolgung nimmt zu, auch die Zahl der Christen. In Delhi treffen wir Reverend Vijayesh Lal, Generalsekretär der Evangelischen Allianz Indiens. Dieser erwähnt ein Beispiel aus dem Bundesstaat Rajasthan, wo ein rechtsnationalistischer Politiker die Christen ausrotten wollte: »Dieser Mann schwor, innerhalb von drei Jahren den Bezirk Banswara mit 100 000 Einwohnern christenfrei zu machen. In der Folge kam es zu vielen Angriffen. Pastoren wurden verprügelt und ins Gefängnis gesteckt, aber die Kirche ist umso mehr gewachsen.« Für Lal ist das ein Zeichen der Kraft Gottes: »Die Gemeinde ist Gottes Gemeinde. Und Gott sagt: Die Macht des Todes wird sie nicht besiegen können.«

Ist Verfolgung also ein Wachstumsfaktor? Lal verneint: »Weltweit heisst es in christlichen Kreisen: Wann immer Verfolgung über die Christen hereinbricht, wächst die Gemeinde. Das stimmt so nicht. Ob die Gemeinde wächst, hängt immer von der Reaktion der Christen auf die Verfolgung ab.«

Lal weiss: »Es existieren viele romantische Mythen, die mit Indien verbunden werden. Zum Beispiel, jener, Indien sei ein tolerantes, gewaltfreies Land. Wer genau hinschaut, stellt fest, dass die Kirche in Indien leidet.« Deshalb ruft Lal auf, für sein Land zu beten: »Wir brauchen Gebete mehr als alles andere, denn wir glauben, dass diese eine grosse Wirkung haben.«

Wir beten für …
> die jungen Christen, dass sie trotz Schwierigkeiten standhaft bleiben. Oft werden sie von der Dorfgemeinschaft und der Familie ausgeschlossen.
> die lokalen Gemeindeleiter, die sich grossen Gefahren aussetzen.
> die Christen, die nach ihrem Glauben gefragt werden; um Führung durch den Heiligen Geist und die Fähigkeit, weise zu antworten.

Samstag, 14.11. (Tag 6) Eritrea: Beim Schlussgebet verhaftet

Im nordostafrikanischen Eritrea werden freikirchliche Christen so rigoros verfolgt wie in kaum einem anderen Land der Welt. Immer wieder kommt es zu Massenverhaftungen. Es drohen langjährige Gefängnisstrafen unter schlimmsten Bedingungen. Betroffene berichten von Misshandlungen. Sie werden in schäbige Verliese gesteckt oder in Frachtcontainer gepfercht, wo die Christen vor sich hin vegetieren. Tagsüber leiden sie unter der unerträglichen Hitze, nachts unter der Kälte und durchgehend an Hunger und Durst. Es ist schwierig, zu überleben.

Semere (Name geändert) weiss, was Haft bedeutet. Der heute 37-Jährige kam zum lebendigen Glauben an Jesus Christus und schloss sich einer nichtregistrierten Freikirche an. Während des Schlussgebets in einem Gottesdienst, an dem nebst ihm elf andere teilnahmen, stürmten plötzlich Polizisten und Soldaten in den Raum. Semere und die anderen landeten in der eritreischen Hauptstadt Asmara im Gefängnis.

Es war ihnen bewusst, dass ihnen viele Jahre Gefangenschaft drohten. Gerichtsprozesse finden in Eritrea zumeist nicht statt, und wenn, dann unterliegen sie richterlicher Beliebigkeit. Die Verhöre drehten sich aussschliesslich um den unverzeihlichen »Frevel«, aktiver Christ zu sein. Trotz Drohungen weigerten sich die Angeklagten, ihren Glauben und ihre Aktivitäten aufzugeben.

Nach einigen Wochen kamen sie frei. »Warum gerade wir freigelassen worden sind und andere nicht, bleibt für uns ein Rätsel«, wundert sich Semere noch heute. Dem jungen Mann ist bewusst, dass es sich bei seiner Freilassung um eine seltene Ausnahme handelt. Er selbst hatte sich darauf eingestellt, im Gefängnis alt zu werden oder aufgrund der rauen Bedingungen zu sterben. Wie so viele Christen vor ihm. Semere ist überzeugt: »Verfolgung gehört zur Nachfolge von Jesus – besonders in Eritrea. Aber das darf uns niemals davon abhalten, unserem Auftrag nachzukommen und möglichst viele Menschen für das Reich Gottes zu gewinnen. Darin besteht unser grösstes Glück.«

Anzeichen für eine Verbesserung der Zustände in Eritrea lassen sich nicht ausmachen. Die Flucht ins Ausland ist – besonders für Christen – häufig die einzige Chance auf ein menschenwürdiges Dasein. Die meisten, denen die Flucht gelingt, sind schwer traumatisiert.

Unsere Kontakte ermöglichen uns, Einzelschicksale verfolgter Christen zu erkennen und entsprechende Unterstützung zu geben: Hilfe für Hinterbliebene von Märtyrern, Finanzierung medizinischer Versorgung nach der Haftentlassung und weitere Nothilfe.

Wir beten für …
> ein Umdenken in der Regierung.
> die noch immer in Haft befindlichen Christen.
> Mut, den Glauben trotz hoher Risiken weiterzugeben.

Sonntag, 15.11. (Tag 7) – China: Schlimmste Verfolgungswelle seit zwei Jahrzehnten

Chinesische Christen leiden. Der aktuelle Terror übersteigt alles, was sie in den vergangen zwei Jahrzehnten erlebt haben. Er ist wohl eine Folge des gewaltigen Wachstums der christlichen Gemeinden Chinas. Die kommunistischen Behörden sehen darin eine Bedrohung.

Die chinesische Regierung wird immer unverschämter. Sie hat systematisch Kirchen im ganzen Land schliessen und unzählige davon gar zerstören lassen. Weitere Repressionen nehmen zu: die landesweite digitale Überwachung durch Kameras mit Gesichtserkennung und Bonus-/Malus-System, Sperrung christlicher Social-Media-Konten, geschäftliche Einschränkungen für Christen und Sanktionierung von Geschäftsbeziehungen mit ihnen.

Eine neue Verfolgungswelle gegen Christen und Menschen anderen Glaubens ist durch das, im Februar 2018 eingeführte neue Religionsgesetz ausgelöst worden. Anfangs dieses Jahres ist es noch verschärft worden. Von den Leitenden der Kirchen wird volle Hingabe an die kommunistische Partei verlangt. Weiter fordert ein Fünfjahresplan die christlichen Kirchen in China dazu auf, ihre Kreuze durch Nationalflaggen zu ersetzen, patriotische Lieder zu singen und von der kommunistischen Partei vorgegebene Predigten zu halten. Bilder, die Jesus Christus darstellen und Plakate mit christlichen Inhalten – sogar solche mit den Zehn Geboten – wurden aus ersten Kirchen entfernt und durch Porträts von Präsident Xi Jinping und Zitate von Mao ersetzt. In den Versammlungsorten werden Videokameras mit Live-Übertragung zu den Polizeizentralen installiert. Bereits sind zahlreiche Christen verhaftet worden, obwohl das Recht auf Religionsfreiheit in der Verfassung verankert ist.

Die Bibel soll frisiert werden. Die offizielle Regierungskirche und der Chinesische Christenrat – Chinas staatlich anerkannte protestantische Einrichtung – haben einen Fünfjahresplan entwickelt, um die chinesische Bibelübersetzung durch Hinzufügen von buddhistischen, konfuzianischen und kommunistischen Elementen »chinakonform« zu gestalten. Eine ähnliche Attacke ist auch auf christliches Liedgut geplant.

Wir beten für …
> die christlichen Leiter, dass sie standhaft bleiben.
> die Christen, die wegen ihres Glaubens inhaftiert sind und für ihre Familien.
> den Erhalt der kompletten, authentischen Bibel.

5 Kommentare

  1. Schärer Jolanda

    Einfach genial. Unaussprechlich genial, endlich setzen wir uns als Gemeinde für die verfolgten Christen ein und lernen hoffentlich (siehe China) ganz ganz schnell von den Untergrundchristen aus China und natürlich auch von anderen Verfolgten. Was lernen? Wachsam und Kreativ bleiben. Mutig und Stark. Wir sollten heute schon, noch lieber gestern schon (Coronazeit), starten mit Hausgemeinden (Untergrundgemeinden) damit wir bereit sind wenn die Freikirchen und Kirchen geschlossen werden. Wir brauchen soziale und menschliche Kontakte, nicht nur immer Internet. Wir brauchen Nähe!! Darum, jetzt schon Untergrundgemeinden, wenigstens mal auf Papier, aufbauen. Der Antichrist ist Näher als uns lieb ist. Heraus aus der Komfortzone. Ich freue mich darauf wenn wir Christen anfangen „Aufzustehen“.

    • Daniel Müller

      Liebe Jolanda. Vielen Dank für Deinen Beitrag. Es ist sicherlich Zeit aufzustehen und für Christus einzustehen. Im Momment bin ich aber eher froh, dass die Gemeinde nicht verfolgt wird und mein Gebet ist, dass es auch so bleibt. Das ist meiner Meinung nach das Beste, was wir machen können. Denn in Freiheit für Jesus einstehen zu können ist ein hohes Gut, es wurde teuer erkauft. Dieses hohe Gut einfach aus der Hand geben und den Feind überlassen, das sollten wir nicht freiwillig tun. Gott ist groß, er kann auch bewirken dass dieses hohe Gut möglichst lange erhalten bleibt.

  2. Daniel Müller Autor

    Nach einer Kontaktaufnahme meinerseits möchte ich folgende Gebetsanliegen von Urs und Idda Niggli aus Burkina Faso mit Euch teilen:

    Ein grosses Gebetsanliegen ist, dass das Land vom immer bedrohlicherem Terrorismus befreit wird. Am 22. November finden in Burkina die Präsidentschafts Wahlen statt und da erwarten wir heftige Anschläge, um die Regierung zu destabilisieren und die Wähler tüchtig einzuschüchtern. Es ist schwierig eine Wahl durchzuführen in einem Land wo ein Drittel des Gebietes unter Terror Anschlägen leidet und somit vom Wahlgang abgehalten wird.

    Idda bereitet sich jetzt vor, die Offenbarung mit dem Bissa Team zu überprüfen. Diese Überprüfung findet anfangs November statt und dauert etwa 2 Wochen. Wir bitten um Gottes Leitung und Inspiration. Die Übersetzer wollen möglichst bald damit fertig sein, damit sie schleunigst nach Hause fahren können (etwa 150 km) um nicht in Unruhen vor den Wahlen verwickelt zu werden, Ausgangssperre, Reiseverbot etc.

    Danke herzlichst für Eure sehr geschätzte Unterstützung und für die Gebete, die uns nach Burkina Faso begleiten. Urs und Idda

  3. Baumann Rosa

    Liebe Yolanda, dein Anliegen ist ja aufgenommen: kommende Woche beten wir für die verfolgten Christen noch mehr. Und Kreativität zeigt sich! Es gibt zB. einen dafür speziell eingerichteten Raum. Ich freue mich darauf. Ich werde aufstehen, hingehen, Geschwister treffen, soziale Kontakte pflegen, Nähe erfahren…Informationen austauschen, wachsam sein…
    Auch zuhause kann ich täglich für meine verfolgten Geschwister beten, auch am Donnerstag im gemeinsamen Frühgebet, auch im Hauskreis. Ist das nicht eine (Vor-) Form von Hausgemeinden? Einfach genial, super, toll….! Natürlich , man kann sich steigern.

  4. Gaudenz Anna

    Liebe Beter
    Sehr schön, dass wir diese Woche, zusammen als Gemeinde, für die verfolgten Christen einstehen dürfen. Dies schätze ich sehr. Ja, ich denke, wir haben einen sehr grossen Gebetsauftrag!!!
    Mit Eph.1.17-19 lädt der Herr uns zum Gebet ein, damit wir den Geist der Weisheit und der Offenbarung in der Erkenntnis durch IHN erhalten, wie auch erleuchtete Augen unsere Herzen empfangen. Somit erhalten wir Hoffnung für unsere Berufung und die Herrlichkeit seines Erbes, seiner Grösse, seiner Kraft für uns persönlich, nach der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke. Beten wir dies für die verfolgten Christen, wie für uns, damit wir lernen im Übernatürlichen zu leben, wie uns Jesus Christus vorgelebt hat.
    Liebe Grüsse, Anna

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