JETZT! Als Christ aktiv gegen Pessimismus kämpfen

JETZT! Als Christ aktiv gegen Pessimismus kämpfen

Mich beschäftigt in der zweiten Welle die Frage: Wie können wir JETZT ein Segen für die Schweiz sein, egal wie die Umstände sind.

Oder anders gefragt: Wie können wir DURCH die Umstände ein Segen sein. Als Christ, als Gemeinde.

Meine Überzeugung: Akut der größte Feind für die Schweiz ist Pessimismus. Denn: Wer jetzt pessimistisch über die Zukunft denkt, wird nichtmehr umschalten können, wenn es Grund für Optimismus gibt. Wenn wir aber nicht optimistisch sind, dann haben wir unsere Hoffnung aufgegeben. Wenn wir aber keine Hoffnung haben, sind wir keine Hoffnungsträger – dann haben wir nichts mehr zu geben.

Und murrt nicht wie einige von ihnen, denn daraufhin schickte Gott seinen Engel des Todes, um sie zu vernichten.

Korinther Kapitel 10 Vers 10

Was für bedrohliche Ansage gegen Pessimismus. Das Entscheidende hierbei: Das hier erwähnte Murren kommt aus einer pessimistischen Grundeinstellung. Paulus spricht hier in dem Beispiel über die Israeliten in der Wüste nach der Flucht aus Ägypten. Das Schlimmste war ja geschafft, ihr Leben wurde von Gott vor den übermächtigen Verfolgern, dem Ägyptischen Pharao und sein Kriegsvolk, beschützt. Doch die pessimistische Grundeinstellung im Volk war zu stark als hätte sie jetzt in der Kürze auf Optimismus umschalten können.

Wenn wir ein Segen sein wollen und einen Unterschied machen wollen, dann müssen wir es anders machen. Zum Beispiel dadurch, dass wir jetzt in der herrschenden Perspektivlosigkeit nicht glauben, dass es keine Perspektive gibt – nur weil Menschen keine Perspektive sehen. Warum? Weil wir einen Gott haben, der im positiven Sinn alles auf den Kopf stellen kann.

Genau dieser Glaube hat dem Volk Israel gefehlt – und zwar direkt nach einer der größte Wunder, die Gott je getan hatte – die Teilung des Meeres. Warum? Wie kann das nur sein? Ich persönlich kann es mir eben nur dadurch erklären, dass im Volk eine zu große pessimistische Grundeinstellung – wahrscheinlich schon in Ägypten – geherrscht hatte. Pessimismus äußert sich immer im Murren und in der Schwarzseherei. Dieses Denken endet dann in Worten mit denen wir dann sündigen, denn durch diese Worte kann auch bei anderen eine pessimistische Grundeinstellung entstehen. Ich glaube der Schaden und die Tragweite davon ist uns selten bewusst.

Lasst uns also aufhören die schlimmsten Horrorszenarien zu zelebrieren. Wenn ich manche „großen Prediger“ so höre wie sie ins Blinde hinein pessimistische Aussagen über die Zukunft von sich lassen, frage ich mich immer mehr, ob dies von Gott kommt, oder nicht doch eher von einer pessimistischen Grundeinstellung? Gott vergebe ihnen, wo das nötig ist. Denn Vergebung ist immer nötig wo ich mich und andere schädige (=Sünde). Und Pessimismus ist keine Sache die mich nur persönlich betrifft, sondern eben wie erwähnt mein komplettes Umfeld.

Denn jede pessimistische Aussage sät eine neue pessimistische Wurzel, die darauf wartet noch mehr Menschen anzustecken und den letzten Optimismus auszumerzen. So waren es im Fall des Volkes Israel so viele gesäte negative Wurzeln, dass im Moment der größten Hoffnung – nämlich kurz vor ihrem Ziel: Die Einnahme des verheißenen Landes, in dem Millionenvolk NUR NOCH ZWEI MENSCHEN eine optimistische Grundeinstellung hatten. Sie konnte nicht zerstört werden durch den Glauben an Ihren großen Gott den sie hatten. Josua und Kalebs Ansage ans Volk war deswegen auch ganz einfach: Wir haben einen großen Gott, also haben wir allen Grund für Optimismus! Unser Optimismus ist nicht ein unrealistischer Optimismus, sondern ein realistischer! Das Volk ließ sich nicht mehr aus dem Pessimismus herausholen, zu tief und zu lange wurden die pessimistischen Wurzeln gepflegt.

Die Verfasser des neuen Testamentes erwähnen immer wieder, dass uns diese alttestamentarischen Beispiele als Warnung dienen sollen. Eine Warnung aber spricht man nur aus, wenn man auch den Eindruck hat, dass es etwas bringen kann. Wir können anders handeln. Für uns und unsere Mitmenschen in der Schweiz. Lasst uns einen Unterschied machen, denn wir haben allen Grund für eine optimistische Grundeinstellung durch unseren Herrn Jesus Christus, der ganz Mensch war und ganz Gott ist. Halleluja – wir gehören ja zu Ihm. Ja sind sogar seine Kinder! Grund genug für allen Optimismus!

Meine Überzeugung: Ein Mensch kann eine pessimistische Grundeinstellung auf Hunderte, Tausende ja manchmal Millionen von Menschen übertragen, aber auch umgekehrt: Ein Mensch kann die gleiche Anzahl an Menschen von einer pessimistischen Grundeinstellung wegbringen zu einer optimistischen – durch eine optimistische Grundeinstellung im Herrn und durch die Kraft des Heiligen Geistes.

Gott ändere unsere eigene Grundeinstellung wo sie pessimistisch ist und lasse uns zu Hoffnungsträger für unsere Umwelt werden – Amen!

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